Grohmann, Schmidt und Partner Rechtsanwälte

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Vorsorgevollmacht

Oft hat man im Verwandtschafts- oder Bekanntenkreis von Vorsorgevollmachten, Bertreuungs- und Patientenverfügungen gehört. Worum handelt es sich dabei und wie sinnvoll sind solche Verfügungen?

 

Im Falle einer plötzlichen Handlungs- oder Geschäftsunfähigkeit, wenn die betreffende Person ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann, sieht das Gesetz grundsätzlich die Bestellung eines Betreuers durch das Gericht vor. Dieser kann eine nahestehende Person oder aber auch ein Berufsbetreuer sein. Da das Gericht dabei einerseits den größtmöglichen Schutz und die beste Fürsorge des zu Betreuenden, andererseits aber die noch weitestmögliche Selbstbestimmung des Betroffenen gewährleisten muss, sind solche Verfahren oft langwierig und umständlich.

Dieses Prozedere der rechtlichen Betreuung kann durch eine Vorsorgevollmacht vermieden werden. Darin bevollmächtigt der/die Betroffene eine Person ihrer Wahl für Situationen, in der er/sie nicht mehr selbst entscheiden kann. Ergänzt werden kann diese Vollmacht zum einen durch eine Betreuungsverfügung, die regelt, wer zum Betreuer bestellt werden soll, sofern dies doch notwendig werden sollte.


Zum anderen kann der/die Betroffene im Rahmen einer Patientenverfügung regeln, was von medizinischer Seite unternommen werden soll, wenn er/sie selbst nicht mehr entscheiden kann.


Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind sinnvolle und wirksame Instrumente, um für den Fall einer Handlungs- und Geschäftsunfähigkeit soweit wie möglich sicherzustellen, dass der eigene Wille befolgt wird. Wir beraten Sie gerne über den für Sie sinnvollen und erforderlichen Inhalt, Form und Umfang dieser Verfügungen.

 

Allgemeine Formulare für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums www.bmj.bund.de.